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Technik | Weitsprung messen

Technik
Weitsprung Videomessung
"WeitsprungMessen" soll eine schnelle Möglichkeit zum Messen von Weitsprung- Weiten beim Training bieten. Die Software beruht auf der Software von der Balkenüberwachung beim Weitsprung und verwendet auch die gleiche Technik. Für eine gute Genauigkeit sind allerdings eine excellente Kameraqualität mit hoher Auflösung, ein entsprechend gutes Kamera- Objektiv und gewissenhaftes Einmessen erforderlich.
Diese Messung ist natürlich nicht für Wettkampf- Messung zugelassen.


Bild der Sprunggrube mit Einmesspunkten
Technik der Weitenmessung
Seitlich der Sprunggrube und möglichst hoch wird eine Kamera aufgestellt, ein Stück vor dem Sprungbalken eine Reflektor- Lichtschranke und beides wird mit dem Auswerte- Notebook verbunden.

Die Kamera ist eine (hoch auflösende) Netzwerkkamera, die MJPEG- Videos und JPG- Bilder liefert. Sie sorgt dafür, dass helle und scharfe Bilder geliefert werden können. Dazu ist auch ein entsprechendes Objektiv mit hoher Lichtstärke erforderlich.

Vor der Absprunglinie befindet sich eine Lichtschranke, die die Aufzeichnung einer Bildfolge auslöst. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass jeder Sprung automatisch und unabhängig vom Bediener aufgezeichnet werden kann. Alternativ kann man auch manuell eine Aufzeichnung auslösen und es wäre auch eine Bewegungserkennung im Bild als Auslöser denkbar. Diese automatische Aufzeichnung braucht man nur, wenn man den Absprung aus der Zone zulassen, also die Weite von der Absprungstelle vermessen will.
Anderenfalls reicht auch ein Einzelbild nach dem Sprung, am besten dann, wenn ein Helfer die Aufsprungstelle mit einem Messstab markiert hat.

Einmessen

Zum Einmessen werden der Punkt "N" von der Absprunglinie und die vier Punkte "A" bis "D" von der Sprunggrube benötigt. Dabei müssen die Punkte "A" und "D" exakt die gleiche Entfernung zur Absprunglinie haben und auch die beiden Punkte "B" und "C" müssen exakt die gleiche "Sprungweite" ausweisen. Außerdem müssen die die Teilstrecken "AD" und "BC" exakt gleich lang sein - und natürlich auch die Teilstrecken "AB"="CD".
Man sieht also, dass das Einmessen durchaus eine aufwändige Angelegenheit ist und man sich am besten entsprechende Markierungen an der Sprunggrube dann auch dauerhaft setzt.
Zum Einmessen der entsprechenden Punkte wird der Zielpunkt mit der Maus angefahren und mittels Tasten A, B, C, D oder N zugewiesen.

Messen
Zum Messen wird einfach der Mauszeiger auf die Landestelle gesetzt und die Weite am entsprechenden Fadenkreuz abgelesen.
Das Fadenkreuz zeigt die (nahezu) waagerechte Messlinie, die die kürzeste Entfernung der Landestelle von der Absprunglinie darstellt. Die andere Linie des Fadenkreuzes ist je nach der Parallaxe durch die neben der Anlage stehende Kamera eine mehr oder weniger schräg-senkrechte Linie, die sich in einem Punkt mit den Hilfslinien aus den Einmesspunkten AD und BC sowie der Nulllinie trifft.

Will man eine Weite aus der Absprungzone vermessen, dann braucht man zuerst noch ein Bild vom Absprung (das bei Aufzeichnung per Lichtschranke problemlos dabei sein sollte). Hier sucht man das Bild mit dem Schuh beim Absprung und setzt mittels Maus und Taste "N" die Nulllinie dort hin. Danach setzt man das Fadenkreuz auf die Landestelle.

Am besten funktioniert das, wenn ein Helfer mittels Messstab die Aufsprungstelle markiert.

Das A&O ist natürlich, dass die verwendete Kamera gestochen scharfe und feinpixelige Bilder liefert, das Objektiv keine Verzeichnungen der Bildansicht erzeugt und der Monitor auch eine entsprechend hohe Pixel- Auflösung hat und nutzt. Die Berechnung erfolgt immer anhand der Bildpixel -- das bestimmt auch die Genauigkeit, wobei der wichtigste Einfluss auf die Genauigkeit von den Einmesspunkten stammt.

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